„Neue Ansätze in der Museumspraxis – Datenbanken (re)loaded“

New Approaches to Museology: Databases reloaded

mit Regina Sarreiter (Foto von goethe.de)

„Wir fordern den uneingeschränkten Zugang zu den Museumsbeständen afrikanischer Objekte in Deutschland!“, schrieben mehr als 200 Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Kulturschaffende in einem offenen Brief an die deutsche Kultusministerkonferenz im Oktober 2019. Fast zwei Jahre später wurde auf der Website der Kontaktstelle für Sammlungen aus kolonialen Kontexten eine Übersichtsdatenbank zu den Benin-Bronzen in deutschen Museen veröffentlicht – die Restitution von geraubten Kulturgütern aus dem Königreich Benin (Nigeria) soll im nächsten Jahr beginnen.

In der Zwischenzeit haben kollektive und transdisziplinäre Initiativen von Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen begonnen, die Bestände „von außen“ zu erschließen. In dieser Folge von Latitude on Air treffen wir zwei solcher Projekte, das International Inventories Programme (IIP) und Mapping Philippine Material Culture. Beide Projekte erstellen Datenbanken, in denen sie Daten über das materielle Kulturerbe Kenias beziehungsweise der Philippinen, das sich außerhalb ihrer jeweiligen Länder befindet, zusammenstellen, bearbeiten und öffentlich zugänglich machen. Ein Gespräch mit Jim Chuchu und Juma Ondeng’ (beide IIP), sowie Cristina Martinez‑Juan und Lizza May David (beide Mapping Philippine Material Culture).

Click here for more information. Please note that you will be redirected to the website of the Goethe Institut.

Click here for the conversation.

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